Viel erreicht...

der Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart e. V. blickt auf 10 Jahre kontinuierlichen Engagements für die Kinder in Stuttgart zurück.

Unser neuer Flyer ist da!

Endlich ist es soweit, der neue Flyer des Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart e.V. ist da, mit allen Informationen zum Nachlesen.

Medienfluten

Vor fünf Jahren wurde das Projekt „Medienfluten“ vom Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart gemeinsam mit der Caritas Stuttgart ins Leben gerufen mit dem Ziel, in den Stuttgarter Schulen Medienpädagogik und die Medienaufklärung  für die Kinder besser zu verankern. Dabei ging es nicht darum, mit erhobenem Zeigefinger zu warnen, sondern vielmehr die richtige Anwendung zu erlernen und vor allem fit und kompetent zu machen für den verantwortungsbewussten Umgang mit den Medien. Heute sind über 20 Stuttgarter Schulen im Projekt aktiv. Mit Unterstützung der Robert Bosch Stiftung konnte in den letzten Jahren vor allem auch die Elternarbeit  mit einbezogen und auch erfolgreich ausgebaut werden. 

Für alle Eltern, Erzieher und Lehrer ist jetzt einen DVD erschienen, die kostenlos erhältlich ist und; ausnahmsweise, aber ganz bewusst doch mit dem erhobenen Zeigefinger arbeitet. 

Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Seite www.medienfluten.de.

Prognos Studie

Mehr Kinder, mehr Familien – Stuttgart wird immer bunter

Wirkungsmessung von Maßnahmen der Initiative Kinderfreundliches Stuttgart 2012

Mit der Botschaft: Mehr Kinder, mehr Familien – Stuttgart wird immer bunter“ stellte Dr. Stefan von Holtzbrinck, Vorsitzender des Kuratoriums und Fördervereins Kinderfreundliches Stuttgart zum Jahresende 2012 gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Dr. Wolfgang Schuster, mit Dr. Susanne Eisenmann, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und Sport, Isabel Fezer, Bürgermeisterin für Soziales, Jugend und Gesundheit, sowie der Kinderbeauftragten Roswitha Wenzl eine aktuelle Wirkungsmessung der Massnahmen der Initiative Kinderfreundliches Stuttgart der Öffentlichkeit vor. Nach der Basismessung 2005 und zwei Auswertungsmessungen 2007 und 2009 hat das Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos im Auftrag des Fördervereins seine Langzeitstudie über die Entwicklung Stuttgarts zur kinderfreundlichen Großstadt um eine weitere Erhebung ergänzt. Untersucht wurde die Entwicklung erneut innerhalb der drei Handlungsfelder „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, „Förderung und Bildung für alle Kinder“ sowie „Wohnraum für Familien und Freiräume für Kinder“.

Der Aufgabe und Wirkung der Kinderbeauftragten der Stadt ist ein Extra Kapitel gewidmet.

Die Evaluierung hat ergeben, dass heute in Stuttgart 700 Kleinkinder mehr leben als im Jahr 2005. Damit hat Stuttgart eine Trendwende erreicht – und das entgegen der Entwicklung in Baden-Württemberg. Auch die Zahl der Familien mit minderjährigen Kindern ist erstmals wieder angestiegen. Dabei ist die junge Stuttgarter Generation noch bunter und internationaler geworden: 57 Prozent der Kinder und Jugendlichen haben mittlerweile einen Zuwanderungshintergrund.

„Ich danke dem Kuratorium Kinderfreundliches Stuttgart und hier ganz besonders seinem Vorstand, Dr. Stefan von Holtzbrinck, für seine Initiative, die Fortschritte der ‚Kinderfreundlichen Stadt’ von Beginn an messen zu lassen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster. „Das ist umso wertvoller, als es hier nicht darum geht, in einen Wettbewerb mit anderen Städten zu treten, sondern sich als Stadt an den selbst gesetzten Zielen zu messen. Bereits die vorangegangenen Evaluationsergebnisse haben gezeigt, dass die Stadt Stuttgart mit ihrer Strategie und den daraus erfolgten Maßnahmen auf dem richtigen Weg ist. Sie hat aber auch gezeigt, wo noch verstärkt Anstrengungen unternommen werden müssen.“

„Die aktuelle Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Prognos zeigt, wie die erfolgreiche Entwicklung der Kinderfreundlichkeit in Stuttgart mit seiner besonderen Struktur zusammenhängt. Von Beginn an waren das Programm und die Initiative des Kinderfreundlichen Stuttgart auf ein Zusammenwirken von ehrenamtlich Engagierten und der Stadtverwaltung hin angelegt. Da die Geschäftsführung des Fördervereins durch die Kinderbeauftragte der Stadt wahrgenommen wurde, konnten die vielfältigen Kenntnisse und Erfahrungen von den bereits vorhandenen Aktivitäten und Projekten synergetisch genutzt werden“, sagte von Holtzbrinck. „Für diese parteiübergreifende Initiative, für das konsequente Programm und die klare Zielsetzung, Stuttgart zur kinderfreundlichsten Großstadt zu machen, danke ich in diesem Zusammenhang Herrn Oberbürgermeister Dr. Schuster ganz besonders. Es dürfte keinen Oberbürgermeister in der Bundesrepublik geben, der sich mit seinem Einsatz und seinen Taten mehr um die Kinder und die Integration verdient gemacht hätte und mehr Anstöße für Innovation gegeben hätte.

In der Anlage können Sie die Zusammenfassung der Studie einsehen. Auf Anfrage stellen wir Ihnen auch gern die Langfassung zur Verfügung.

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